Das Projekt startete am 8.Oktober 2015. Dabei ging es hauptsächlich darum, eine für Rollstuhlfahrer erstellte Karte mit Information über markierte Lokale zu füllen. Die Information bestand hauptsächlich daraus, dem Benutzer anzuzeigen, wie barrierefrei ein Lokal ist. Eines der Teammitglieder setzte sich in einen Rollstuhl und das Team fuhr gemeinsam eine bestimmte Route ab. Unsere Route, war die komplette Landstraßer Hauptstraße bis zu “THE MALL” (Wien Mitte). Als wir dann zusammen von der Schule starteten, um bis zu Wien Mitte zu gehen, haben wir schnell bemerkt, dass es nicht so einfach ist, mit einem Rollstuhl unterwegs zu sein. Nach ca. 150 m wurde schon der Platz im Rollstuhl getauscht und dann kam Shkumbin anstelle von Burak in den Rollstuhl. So sind wir dann von Geschäft zu Geschäft entlang der Hauptstraße gegangen und haben getestet, ob die Geschäfte rollstuhlgerecht sind. Meiner Meinung nach kam es zu einem ziemlich traurigen Ergebnis. Denn fast alle Geschäfte die ein bisschen “kleiner” sind, sind nicht Rollstuhl gerecht, das sind leider geschätzt 30%.

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Geschäfte auf der Landstrasser Hauptstrasse auf der Wheelmap, Dezember 2015

Dennoch muss man sagen, dass es viele Geschäfte gibt, die nicht rollstuhlgerecht sind, aber dann auch von den Geschäften Hilfe angeboten wird, dass man trotzdem in das Geschäft hinein kommen kann. Im Gegensatz war das Ergebnis bei “THE MALL” beeindruckend. Denn dort ist es meiner Meinung nach komplett Rollstuhl gerecht, weil an alles gedacht wurde. Ich finde, dass das Projekt vielen Leuten die Augen geöffnet hat und gezeigt hat, dass Rollstuhlfahrer viel mehr zu bedenken haben, wenn sie einkaufen gehen wollen, als Leute ohne einen Rollstuhl. Somit ging es meiner Meinung nach bei diesem Projekt, nicht nur darum eine App mit Informationen zu füllen. Es ist viel mehr darum gegangen, Erfahrung zu sammeln und dass man sich einmal in einen Rollstuhlfahrer hinein versetzten kann.

(Autor: Marko Trkulja)