Ich begann meine Reise von der Schule aus mit drei Schulkollegen Domi, Dominik und Fatih. Unser Ziel war das Donau Zentrum. Einer von unser musste dabei immer im Rollstuhl sitzen, der uns von der Schule zur Verfügung gestellt wurde. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich die ersten eineinhalb Stunden darin sitze. Das erste Problem war immer eine rollstuhlfreundliche Route zu finden, denn die Stiegen waren für mich unmöglich zu erklimmen. Im Zug selbst haben dann viele Menschen auf mich gestarrt und haben teileweise auch beim Vorbeigehen einen unnötig großen Bogen um mich gemacht.

Als wir endlich eintrafen, dauerte es noch eine Weile bis wir den richtigen Eingang für mich gefunden haben. Unser erstes Ziel war KFC und schon da merkte ich einen weiteren Unterschied. Ich selbst bin ja eher eine große Person, aber vom Rollstuhl aus musste ich die Leute immer von unten anschauen.

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Gruppe präsentiert ihre Erfahrungen im Donauzentrum

Also nächstes waren wir beim KÖÖ. Wir überprüften das ganze Pub auf Hindernisse, haben aber keine gefunden. Danach gingen wir noch eine Weile an Läden entlang und überprüften immer wieder einen auf Barrierefreiheit. Dabei bemerkten wir einen ziemlich regelmäßig auftreten Alarm. Wir nahmen es als Zufall hin und gingen weiter. Nach einer Weile tauschte Dominik mit mir und er saß nun im Rollstuhl.

Also wir nach einiger Zeit beim Saturn ankamen und als wir hineingingen, ging wieder der Alarm an. Da bemerkten wir, dass aus irgendeinen Grund unser Rollstuhl Alarm auslöst. Beim Hinausgehen gab es einen Unterschied, der Alarm wurde wieder ausgelöst, doch dieses Mal fingen uns Leute vom Sicherheitsdienst ab. Wir versuchten das Problem zu erläutern, doch als Dominik aufstand um zu zeigen, dass da nichts ist wurden sie misstrauisch und nahmen uns mit. Wir hatten dann ein „nettes“ Gespräch mit dem Sicherheits-Personal und konnten dann, spät aber doch, wieder zur Schule zurückkehren.

(Autor: Florian Stratil-Sauer)