Am 8. Oktober hat unsere Klasse an einem Projekt teilgenommen die Wien auf Rollstuhltauglichkeit überprüft. Wir haben uns in 4er Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe hat einen Rollstuhl bekommen. Zu allererst habe ich mich in den Rollstuhl gesetzt und wir sind zur Schnellbahn gegangen/gefahren. Die ersten Meter waren für mich am schwersten zu fahren, da es eine total neue Erfahrung für mich war. Dies wurde allerdings im Laufe des Tages immer besser.

Unser Ziel war die Mariahilferstraße zwischen dem Volkstheater und Westbahnhof. Dort angekommen haben wir nach nicht behindertengerechten Geschäften Ausschau gehalten. Viele Geschäfte hatten eine Rampe, doch überwiegend war eine Stufe (oder mehrere) vor dem Eingang. Bekannte Geschäfte die uns aufgefallen sind, sind: DM, Volksbank, Raiffeisenbank, Vapiano, Post-Bawag und viele weitere.

Gruppe berichtet über die Reaktionen der Leute während dem Mappen

Gruppe berichtet über die Reaktionen der Leute während dem Mappen

Dies finde ich schon ziemlich schlimm wenn man bedenkt in welcher Zeit wir leben. Was ich noch bei weitem schlimmer finde sind die Blicke vieler Menschen. Diese Blicke sind oft neugierig, allerdings sind viele davon verdutzt, mitleidig und selten auch verachtend. Diese ständigen Blicke und besonders von manchen die regelrecht starren/glotzen sind auf die Dauer sehr schlimm. Allerdings ist mir nicht nur negatives aufgefallen. Viele Leute lassen einen besonders gut durch Menschenmengen und achten richtig auf einen. Abschließend wünsche ich mir von allen Lesern dieses Blogs, dass diese Rollstuhlfahrer wie normale Menschen (die sie ja auch sind) behandeln. Dadurch geht es den betroffen Menschen viel besser!

Paul

(Autor: Paul Pavlis)